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Endlich wieder kanadische Luft atmen, darauf hatte ich mich wirklich gefreut 😀
Und dann das…Waldbrände und Smog.
Nach 2017 wüteten auch 2018 wieder heftige Waldbrände in Nordamerika.
Dafür war das Wetter schön 😀

Dieser Roadtrip führt uns durch den Süden Albertas, quer durch Montana bis Wyoming.
Dort wo die Berge in die Prärie übergehen bleibt einem der Atem weg, einfach beeindruckend.
Die Weite dieses Landes ist für uns Mitteleuropäer schwer zu fassen.
Mal türmen sich Berge auf dann wieder scheint das Land kein Ende zu nehmen, bis zum Horizont hügelige Prärie.

Wir haben in drei Wochen eine beachtliche Strecke zurückgelegt und viele Eindrücke gesammelt.
Folgende Ziele haben wir auf dieser Reise besucht, wer möchte kann gleich per Mausklick dorthin springen oder sich nach unten durchlesen.

Waterton Lakes Nationalpark
Glacier Nationalpark
Yellowstone Nationalpark
Bighorn National Forest

Der Waterton Lakes NP ist mit einer Fläche von 525 Quadratkilometern ein kleiner, aber wirklich schöner NP.
Leider waren aufgrund der Waldbrände von 2017 viele Wege gesperrt und auch der Crandell Mountain Campground war geschlossen.
Zur Hauptreisezeit ist auch der Town CG meistens voll, also am besten schon vorher reservieren.

Wir schlugen unser Lager ein wenig ausserhalb vom NP auf, am Payne Lake Campground.
Von dort hat man eine schöne Aussicht auf die Berge und der See lädt zum Relaxen ein.
Hier war es viel ruhiger als auf den Campgrounds im Park und man muss nur ca. 15 Minuten Fahrtzeit in Kauf nehmen und man ist im Park.
Schöne Sonnenuntergänge gibt es auch, seht selbst:

Payne Lake

Da wie gesagt einige Wege im Waterton gesperrt waren beschlossen wir zum Bertha Lake zu wandern.
Eine mittelschwere Wanderung durch teils abgebrannte Wälder aber mit schöner Aussicht und einem Bergsee als Ziel.

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Unser nächstes Ziel war natürlich der Glacier NP welcher an den Waterton angrenzt und in den USA liegt.
Wir fuhren beim Chief Mountain Grenzübergang in die USA und da hatten wir auch gleich einen schönen Ausblick auf den Chief Mountain:

Chief Mountain
Chief Mountain

Wir fuhren über Babb nach St. Mary und von dort in den NP.
Als erstes Ziel hatten wir dort „Goose Island“.
Die Insel liegt mitten im St. Mary Lake und ist ein recht begehrtes Fotomotiv.

Goose Island

Wie in allen NP zur Hauptreisezeit, war auch im Glacier NP sehr viel los.
Ab 09.00 Uhr fahren unzählige Touristen mit ihren Autos und RV`s durch den Park.
Vor allem auf der Going-to-the-sun-Road kommt es hier zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit wird es aber auch schwierig wenn man stehenbleiben möchte um ein Foto zu machen.
Unser Tip: Rechtzeitig einen Platz am CG reservieren und sehr bald in der Früh losfahren.
Am Rückweg wollten wir eigentlich wieder über die Going-to-the-sun-Road fahren, da war sie dann aber schon wegen Waldbränden gesperrt.

Unseren nächsten Zwischenstopp hatten wir dann am Bowman Lake.
Etwas abgelegen, nur über eine Schotterstrasse erreichbar, hat man hier wirklich Ruhe.
Für große Camper und RV`s ist hier eben kein Platz.
Am besten man bringt ein Kanu oder Kajak mit dann kann man den See am besten erkunden.
Auch einige Trails gibt es in der Umgebung, also ein paar Tage kann man hier gut verbringen.
Und ein schönes Fotomotiv ist der See auch 😀

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Allerdings sollte man sich (wie in weiten Teilen Montanas) auf die Anwesenheit von Bären vorbereiten.
Ein Schwarzbär spazierte gemütlich durch den Campground als wir dort waren, also keine Lebensmittel oder Essensreste herumliegen lassen.
Am besten den Abwasch immer gleich erledigen 😀

Wir besuchten natürlich auch den Two Medicine Lake im Glacier.
Ein wunderschöner Bergsee in traumhafter Kulisse.
Hier kann man Kanus ausleihen, oder was wir gemacht haben, einen Trip an Board der „Sinopah“.
Mit dem alten Boot kann man bequem über den See fahren und der Kapitän erzählt allerlei wissenswertes über die Gegend und die Ureinwohner.
Zurück kann man dann wandern, 2h Gehzeit sollte man schon einplanen.
Ausserdem kann man am Ende des Sees ein paar herrliche Wasserfälle bestaunen.
Alles ist bestens beschildert, verlaufen kann man sich nicht.

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Vom Bowman Lake sind wir dann nach Kalispell gefahren und entlang des Flathead Lake zur National Bison Range.
Hier kann man sehr gut Bisons und Antilopen beobachten, gelegentlich auch Bären, in unserem Fall ein kleiner Schwarzbär.
Es führen 2 Routen durch das weitläufige Gelände man sollte schon ein paar Stunden dafür einplanen , es lohnt sich!

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Weiter ging es über Missoula und Three Forks Richtung Yellowstone Nationalpark.
Wir wussten ja das der Yellowstone ein Besuchermagnet ist, aber mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet.
Sämtliche Campgrounds waren voll.
Unser Tip: Ein Trip in diesen NP sollte im Vorfeld gut geplant werden, das heißt man sollte schon genau wissen wann man ankommt und wielange
man bleiben möchte.
Dann kann man im Vorfeld die Campingplätze reservieren.
Was man auch wirklich machen sollte.
Nur so kann man dann entspannt die Seheswürdigkeiten genießen.
Bei uns hat das leider nicht so geklappt, wir hatten auf dieser Reise ja keinen Zeitplan und wussten ja nicht wielange wir uns
wo aufhalten würden.
So konnten wir keine einzige Nacht im Yellowstone verbringen und mussten immer wieder hinaus und uns ausserhalb des Parks eine Campingmöglichkeit suchen.
Dadurch verloren wir natürlich viel wertvolle Zeit.
Trotzdem war es schön, die Landschaft war atemberaubend und wir konnten auch ein paar Aufnahmen machen.
Vor allem Bisons bekamen wir jede Menge zu Gesicht, im Park lebt eine große Herde Bisons die nie domestiziert wurden, also noch Ur-Bisons wenn man so will.

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Wir sind dann durch das East-Gate aus dem Yellowstone hinaus gefahren in Richtung Cody und weiter Richtung Bighorn National Forest.
Dort wollten wir den Bighorn Canyon und das Battle Field am Little Bighorn besichtigen.
Letzeres ist ja sehr bekannt, da dort General Custer von Stitting Bull und den Sioux und Cheyenne samt seinem 7. Kavallerie-Regiment besiegt wurde.
Es war die letzte große Indianerschlacht und der amerianische „Wilde Westen“ sollte bald der Geschichte angehören.
Diese jüngere Vergangenheit der USA wird gerne zur Schau gestellt, ich kann nur empfehlen das Buffalo Bill Museum in Cody zu besuchen!
Man sollte aber ausreichend Zeit einplanen- es gibt echt viel zu sehen dort, vor allem Originalartefakte.

Hier noch ein paar Bilder vom Bighorn Canyon, vom Battle Field und vom Museum of the West in Cody.

Von hier aus traten wir dann unsere Rückreise Richtung Calgary an.
Nocheinmal ging es durch die Prärien und Ebenen Richtung Rocky Mountains.
Wir konnten uns an der Schönheit des Landes kaum sattsehen.
Die Eindrücke dieser Reise werden unvergesslich bleiben- und natürlich haben wir auch vor uns noch weitere Teile dieses Landes
anzusehen.
Gerne möchten wir auch die großen Prärien von Dakota und Nebraska sehen.
Aber das ist eine andere Geschichte 😀

 

 

I`ve been looking forward to breathing canadian air again 😀
But then it`s wildfires and smog.
After 2017, fierce forest fires in North America raged again in 2018.
But for that the weather was nice 😀

This road trip took us through southern Alberta, across Montana to Wyoming.
Where the mountains turn into the prairie, one’s breath will be taken away, simply impressive.
The vastness of this country is difficult for us Central Europeans to grasp.
Sometimes mountains pile up high and then the land seems to have no end, up to the horizon just rolling prairie.

We covered a considerable distance in three weeks and gained a lot of impressions.
We visited the following destinations on this trip, anyone who wants to jump there directly click on the links or continue reading.

Waterton Lakes Nationalpark
Glacier Nationalpark
Yellowstone Nationalpark
Bighorn National Forest

The Waterton Lakes NP is a small but really beautiful NP with an area of ​​525 square kilometers.
Unfortunately, due to the forest fires of 2017, many paths were closed and also the Crandell Mountain Campground was closed.
For the peak season, the Town CG is usually full, so it is best to make reservations in advance.

We set up camp just outside the NP, at Payne Lake Campground.
From there you have a beautiful view of the surrounding mountains and the lake invites to relax.
Here it was much quieter than on the campgrounds in the park and one only have to drive about 15 minutesto get in the park.
There are also beautiful sunsets, have a look:

Payne Lake

Since, as I said, some roads were closed in the Waterton we decided to walk to Bertha Lake.
A moderate hike through partly burned forests but with beautiful views and a mountain lake as a destination.

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Our next destination was, of course, the Glacier NP which is adjacent to the Waterton and in the US.
We crossed the border at Chief Mountain got into the USA and there we had a nice view of Chief Mountain:

Chief Mountain
Chief Mountain

We continued via Babb to St. Mary and from there into the NP.
Our first destination was „Goose Island“.
The island is located in the middle of St. Mary Lake and is a very popular spot to take photos.

Goose Island

In most Nationalparks at peak time, there was a lot of traffic in Glacier NP.
After 09.00 am countless tourists are driving through the park with their cars and RV`s .
Especially on the go-to-the-sun-road there is an increase in traffic and it is difficult if you want to stop to take pictures.
Our tip: reserve a seat at the CG in time and leave very early in the morning.
On the way back we really wanted to drive over the Going-to-the-Sun-Road, but then it was already closed due to forest fires.

Our next stop we had at Bowman Lake.
A bit out of the way, only accessible via a gravel road, you really find peace and quiet here.
There simply is no room for big campers or RV`s.
It is best to bring a canoe or kayak with you it is the best way to explore the lake.
There are also some trails in the area, so you can spend a few days here and enjoy the great nature.
The lake is also a beautiful photo opportunity, click through the gallery:

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However, one should be prepared (as in much of Montana) to encounter wildlife, especially bears.
A black bear walked leisurely through the campground when we were there, so no food or leftovers left lying around.
Best to do the dishes right after the meal 😀
And make sure to make some noise while hiking through the bush!

Of course we also visited Two Medicine Lake in Glacier.
A beautiful mountain lake and an ancient Blackfeet sacred area.
Here you can rent canoes, or what we did, take a trip on board the „Sinopah“.
With the old boat you can easily get across the lake and the captain tells all sorts of interesting facts about the area and the Blackfoot Indians.
You can also marvel at some beautiful waterfalls at the other end of the lake.
We hiked back to starting point, which took us appr.2 hours.
Everything is well signposted, you can`t get lost.

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From Bowman Lake we drove to Kalispell and along the Flathead Lake to the National Bison Range.
Here one can observe bison and antelope and, occasionally, bears.
In our case a small black bear.
There are 2 routes through the extensive terrain so you should plan a few hours for it, it’s really worth it!

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We continued via Missoula and Three Forks towards Yellowstone National Park.
We knew that Yellowstone was a magnet for visitors, but we did not expect so many people.
All campgrounds were full.
Our tip: A trip to this NP should be well planned in advance, you should know exactly when you arrive and how long
you want to stay.
Then you can reserve the campsites in advance.
What you should really do and we hadn`t done…
Only then can you relax then enjoy the sights.
So we could not spend a single night in Yellowstone and had to go out and look for campsites outside the park.
Of course we lost a lot of valuable time.
Still, it was beautiful, the scenery was breathtaking and we were able to take some pictures.
We saw a lot of bisons, in the park lives a large herd of these buffaloes that have ever been domesticated, so even primal-bison if you will.

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We left Yellowstone through East Gate, drove towards Cody where we visited the Buffalo Bill Museom of the west and continued to the Bighorn National Forest.
There we wanted to visit the Bighorn Canyon and the Battle Field at Little Bighorn.
The latter is very well known, because there were defeated General Custer and his 7. cavallery by Stitting Bull and the Sioux and Cheyennes.
It was the last great Indian battle and the American „Wild West“ should soon get history.
This recent US past is on display, I highly recommend visiting the Buffalo Bill Museum in Cody!
Take your time – there is really a lot to see there, especially original artefacts.

Enjoy this photos of the Bighorn Canyon, the little Bighorn Battle Field and the museum:

From here we started our return journey to Calgary.
Once again we went through the prairies and plains towards the Rocky Mountains.
We could hardly get enough of the beauty of the country.
The impressions of this trip will remain unforgettable – and of course we already made plans to visit other parts of this country.
We would also like to see the big prairies of Dakota and Nebraska.
But that’s another story: D

 

 

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