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Banff, Jasper, Lake Louise….
Bilder von schneebedeckten Bergen, Flüssen und endlosen Wälder gehen einem durch den Kopf wenn man diese Wörter liest.

Genau aus diesem Grund (und natürlich weil wir große Kanada Fans sind) haben wir in einer dreiwöchigen Reise,
all diese Ziele besucht.

Die Berge und Wälder und Flüsse sind tatsächlich so wie man sie aus Reportagen kennt oder sich vorstellt.
Die Weiten Kanadas scheinen unendlich auf uns Mitteleuropäer.

Was wir unterschätzt hatten, war der enorme Andrang von Menschen in diese Gebiete während der Sommermonate.
Schon am ersten Campground (Willow Rock CG) wurden wir gefragt ob wir auch reserviert hatten und wurden nach dem wir das verneint hatten,
auf den Overflow verwiesen.
Ein Schotterplatz wo eben alle hinmüssen die nicht reserviert hatten.

Wir schliefen dort einfach im Auto da es durch das ständige Kommen und Gehen von Autos und Campern sehr laut war.
Zum Glück war unser Leihauto groß genug um unser Gepäck aufzunehmen und seine Besitzer darin schlafen zu lassen 😀

Auf unserem Weg nach Banff sind wir vom Trans Canada Hwy auch mal runter und zb. den Bow Valley Trail entlang gefahren.
Viel weniger Verkehr und dadurch sehr ruhig und angenehm zu fahren.

Der Verkehr hat allerdings für die wenigsten Probleme gesorgt, der HWY 1 ist sehr gut ausgebaut und war meist sehr
angenehm zu Fahren.
Man hat ja keinen Stress, die Entfernungen sind groß also sollte man es auch gemütlich angehen.

Einfach die Landschaft vorbeiziehen lassen und genießen.

Banff ist eine nette kleine Stadt, hier lohnt es sich halt zu machen und in einen oder 2 Tagen die Gegend zu erkunden.
Sulphur Mountain zum Beispiel oder die Hot Springs.

Wir hatten in Banff den besten Burger unseres Lebens (bis jetzt) in der Park Distillery.

Das nächste Ziel war dann schon Lake Louise – bzw. DER Lake Louise!

Der glitzernde türkisblaue Bergsee ist eine der Hauptattraktionen im Banff-Nationalpark und zieht dadurch natürlich viele Touristen an.
Am Besten man fährt sehr bald in der Früh dort hin, da liegt der See still da und man kann ein paar tolle Aufnahmen machen.
Spätestens wenn die Busse anrollen sollte man schon wieder weg sein, bzw. kann man sich von dort aus dann auf eine Wanderung begeben.
Viele Wanderwege gehen direkt vom Hotel das gleich am See liegt weg.

Im bekannten Ski-Resort von Lake Lousie kauften wir dann noch Tickets für den Sessellift um ein wenig Bergluft zu schnuppern.
Mit ein wenig Glück kann man dann auch Grizzlies sehen.
Wie diesen hier:

Wie man sieht trägt der ein GPS-Halsband.
An der Talstation gibts dann immer Infos ob sich Bären in der Gegen aufhalten und ob Chancen bestehen sie auch zu sehen.

Nicht weit vom Lake Lousie entfernt befindet sich auch schon der nächste atemberaubende See – der Moraine Lake.
Wir sind am Abend dorthin gefahren und haben direkt am Parkplatz übernachtet um möglichst bald in der Früh ein paar Aufnahmen zu machen.
Hat sich gelohnt wie man sieht :

Auf der Weiterreise nach Jasper am Icefields Parkway hielten wir auch an den Athabasca Falls.
Hat sich auch ausgezahlt:

Am Maligne Lake hatten wir mit dem Wetter etwas weniger Glück, wir liehen uns aber trotzdem ein Kanu aus und
paddelten einige Stunden.
Ein wenig Proviant eingepackt und los gings.

Wer allerdings bis zu Spirit Island paddeln möchte sollte sich auf einen ganzen Paddeltag einstellen.
Auch könnte man bequem mit einem Ausflugsboot dort hin gelangen, da aber das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat, haben wir darauf verzichtet.

Dafür hatten wir das Glück einen Schwarzbären zu sehen und wir mussten nicht mal unser Auto verlassen, da er gemächlich die Strasse
entlang trottete.
Es gab natürlich wieder ein paar Touristen die, trotz des Verbotes sich Bären zu nähern, ganz nah rangingen.
Nicht zu empfehlen!

Am nächsten Tag sind wir dann mit der Jasper Sky Tram auf 2263m hinauf gefahren und hatten einen atemberaubenden Ausblick über die Rockies.

Von Jasper ging es dann weiter nach Prince George-dort hatten wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht.
Von nun an ging es durch das Hinterland wieder nach Süden.

Die Landschaft war nicht mehr so spektakulär wie auf der Route durch die großen Nationalparks.
Dennoch hatten wir mit Barkerville und dem Bowron Lake Provincial Park noch ein richtig nettes Ziel.

Am Bowron Lake machten wir für 2 Tage halt, entspannten und genoßen auch einen Kanutag.
Hier könnte man auch den Bowron Lake Circuit mit dem Kanu bewältigen was allerdings auch einige Tage in Anspruch nimmt.
Zwischen den einzelnen Seen mus portagiert werden, was allerdings ohne größere Probleme machbar ist.
Wirklich empfehlenswert.

Barkerville ist ein Museumsdorf aus der Zeit des Cariboo-Goldrauschs um 1860.
Hier fühlt man sich in der Zeit zurück versetzt, wir hatten Glück mit dem Wetter -bei Regen wird aus der Hauptstrasse eine Schlammschlacht.

Am Rückweg Richtung Kamloops hatten wir noch Zeit und so beschlossen wir auch noch die Helmcken Falls im Wells Gray Prov.Park anzusehen.
Echt beeindruckend, seht selbst:

Über Revelstoke ging es dann wieder zurück Richtung Banff NP.
Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete fast 2 Tage lang.
Egal…
Wir hatten auf dieser Reise soviele Eindrücke gewonnen und sind so viel im Auto gesessen das wir erstmal richtig gesättigt waren
vom Reisen und Eindrücke sammeln.
Obwohl es sicher noch tausend Dinge geben würde die wir uns hier ansehen könnten.
Mit einer dreiwöchigen Reise kann man hier wirklich sehr viel – aber auch nicht alles sehen.
Und schließlich wollen wir uns ja auch noch was aufheben um einen Grund zu haben wieder hierher zu kommen 😀

Happy trails!

 

 
Banff, Jasper, Lake Louise ….
Images of snow-capped mountains, rivers and endless forests go through your head when you read these words.

That’s why (and, of course, because we’re big Canada fans), we visited all these destinations in a three-week trip.
The mountains and forests and rivers are actually as you know them from reports or imagines.
The vast expanses of Canada seem endless to us Central Europeans.

What we underestimated was the huge influx of people into these areas during the summer months.
Already at the first campground (Willow Rock CG) we were asked if we had made a reservation and when we had said no,
referred to the overflow.
A gravel place where just all have to go back had not reserved.

We just slept in the car because it was very loud due to the constant coming and going of cars and campers.
Fortunately, our rental car was big enough to take our luggage and let its owners sleep in it: D

On our way to Banff we left Trans Canada Hwy to drive along the Bow Valley Trail.
Much less traffic, very quiet and therefore a pleasant drive.

However, the traffic has provided the fewest problems, the HWY 1 is very well developed and was usually very
pleasant to drive.
You don`t have any stress, the distances are big so you should take it easy.

Just let the scenery go by and enjoy.

Banff is a nice little town, it’s worth stopping here and exploring the area in a day or two.
Sulfur Mountain for example or the Hot Springs.

We had the best burger of our life in Banff (so far) in the Park Distillery.

The next destination was Lake Louise – or THE Lake Louise!

The sparkling turquoise blue mountain lake is one of the main attractions in the Banff National Park and attracts of course many tourists.
It is best to go there very early in the morning, because the lake is calm and you can take some great shots.
At the latest when the buses start rolling into the parking lot you should be gone again, or you can go from there then on a hike.
Many trails go directly from the hotel which is right on the lake away.

In the well-known ski resort of Lake Lousie, we then bought tickets for the chairlift to get a bit of mountain air.
If you`re lucky you can also spot Grizzlies.
Like this one:

As you can see, he wears a GPS collar.
At the valley station there is always information if there are bears in the counter and if there are chances to see them.

Not far from Lake Lousie is the next breathtaking lake – Moraine Lake.
We drove there in the evening and stayed overnight at the car park to take some pictures in the morning as soon as possible.
It was worth it as you can see:

On the onward journey to Jasper on the Icefields Parkway, we also stopped at the Athabasca Falls.
It also paid off:

At Maligne Lake we were a bit less fortunate with the weather, but we still borrowed a canoe and
paddled for a few hours.
Got some provisions and off we went.

However, if you want to paddle up to Spirit Island should be prepared for a whole day of paddling.
Also you could easily get there with a tour boat, but since the weather did not really play, we have renounced it.

We had the luck to see a black bear and we did not even have to leave our car, because he leisurely the road
trotted along.
Of course, there were a few tourists who, despite the ban on approaching bears, came very close.
Not recommendable!

The next day we went up the Jasper Sky Tram at 2263m and had a breathtaking view over the Rockies.

From Jasper we went on to Prince George- there we had reached the northernmost point of our journey.
From now on it went through the hinterland again to the south.

The landscape was not as spectacular as on the route through the great national parks.
Still, we had a really nice destination with Barkerville and the Bowron Lake Provincial Park.

At Bowron Lake we stopped for 2 days, relaxed and also enjoyed a canoe day.
Here you could also master the Bowron Lake Circuit by canoe which, however, takes a few days.
To be portaged between the individual lakes, which is feasible without major problems.
Really recommended.

Barkerville is a museum village from the time of the Cariboo gold rush around 1860.
Here you feel transported back in time, we were lucky with the weather – when it rains, the main road becomes really muddy.

On the way back to Kamloops we still had time and so we decided to visit the Helmcken Falls in Wells Gray Prov.Park.
Really impressive, see for yourself:

Through Revelstoke we went back to Banff NP.
Unfortunately the weather did not play and it rained for almost 2 days.
But it didn`t matter…
We had gained so many impressions on this trip and have sat so much in the car that we were really saturated from traveling and collecting impressions.

With a three-week trip you can really see a lot – but not everything.
And finally, we also want to have a reason to come back here: D

Happy trails!

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